TESTEN: KITESURFMAG#1 AUF DEM PRÜFSTAND: F-ONE IC6 850 Foil

In der Welt des Kitens haben Foils mittlerweile einen fixen Platz eingenommen. Vor einigen Jahren noch war es ziemlich abenteuerlich, sich ans Foilen zu wagen: Entweder man hatte das beste Foil am Markt oder eines, das technisch noch nicht ganz reif für den Gebrauch war und schließlich am Foil-Schrottplatz endete … Heute gibt es jede Menge gute Foils, und – wie bei jeder sich schnell entwickelnden Technologie – mischen sich neue Ideen schnell durch. Manche Hersteller sind schon früh ins Foil-Geschäft eingestiegen und haben sich dadurch einen Wettbewerbsvorsprung gesichert. So wie F-ONE. Die Franzosen bieten mittlerweile seit drei Jahren eine umfassende Foil-Range, und mit einem soliden Forschungs- und Entwicklungsteam unter der Leitung von Charles Bertrand sind sie stets auf dem neuesten Stand der Technik. Bislang lag die Preisklasse der F-ONE-Foils eher im mittleren bis oberen Preissegment – das ändert sich mit 2018, genauer gesagt mit dem IC6. Rumpf und Mast (zwei Optionen mit 65 und 90 cm) des IC6 bestehen aus Aluminium. Der Flügel wird durch einen “Injected Carbon”-Prozess erstellt – daher die Abkürzung IC. Das Resultat: Ein beachtlich leichtes Foil-Setup mit besonders robusten Flügeln, die weniger brüchig als Karbonflügel sind. Das ganze Paket gibt’s um € 849,–, was – milde ausgedrückt – wirklich ein Kampfpreis ist. Die Montage erfolgt unkomplizert nach dem von F-ONE patentierten System, bei dem eine lange Schraube Wings, Rumpf und Mast miteinander verbindet.

Unser erster Gedanke beim Test des IC6: Das kann doch nicht so einfach sein! Das Foil kommt schon bei geringem Speed aus dem Wasser und balanciert sich dann schnell ein – durch leichten Druck mit dem Vorderfuß ist der Sweet-Spot schnell gefunden. Ein stabiles Foil zum Herumcruisen, das bei Zug im Kite entweder ordentlichen Speed aufbaut oder im engen Winkel Höhe fährt – ganz, wie man möchte. Am meisten beeindruckt hat uns die Downwind-Performance: Das Foil ist nicht sehr groß, aber es gleitet weich und stabil in Richtung Lee – so macht das Spaß! Auch der Wechsel auf Switch ist mit dem IC6 super unkompliziert, und wir haben damit viel mehr Halsen ohne Wasserkontakt hinbekommen als normal …

KURZ GESAGT: Beim IC6 ist nicht nur der Preis beeindruckend, sondern auch, was es kann. Es wird zwar keine Geschwindigkeitsrekorde brechen – aber wer ein Freeride-Foil mit mittlerer Performance sucht, liegt mit dem IC6 goldrichtig.

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