TESTEN: Nobile Zen Freeride Foil

Das Nobile Zen ist das erste Split-Foil, das wir auf Herz und Nieren testen durften. Perfektes Timing – denn zufällig stand bei uns gerade ein Trip an … Und anstatt ein Foilboard in voller Größe einpacken und dann die restlichen Bestandteile in zahlreiche Handtücher und Shirts einwickeln zu müssen, hatten wir das Zen-Foil-Setup super praktisch in zwei reisefreundlichen Paketen. Das Board wird mit einer Travel-Bag geliefert, und das demontierte Foil in einer kompakt designten Tasche.

Ein Setup, das komplett wahrscheinlich weniger Platz als ein Reservereifen einnimmt. Der Zusammenbau des Foils ist easy-cheesy, alles sitzt und wirkt solide. Beim Split-Board kommt die mittlerweile schon vierte Generation der W-Connection zum Einsatz (die uns bei unseren Sessions nicht enttäuscht hat!). Das Brett kommt mit komplettem EVA-Deckpad. Wir sind es mit Frontstraps gefahren, die der Einfachheit halber sogar ganz ohne Schraubenzieher montiert werden können. Durch das Schienensystem an der Unterseite kann man das Foil ganz nach persönlichen Vorlieben bzw. Fahrlevel vorne, mittig oder weiter hinten positionieren. Das Brett kann alternativ auch als Skim-/Surfboard gefahren werden; es verfügt über ein Twin-Fin-Setup und Channels am Tail sorgen für mehr Grip.

Der Wasserstart beim Foilen gestaltet sich relativ einfach – obwohl uns recht schnell klar wurde, dass das Zen kein reines Einsteiger-Foil und auch nicht langsam ist. Man braucht schon etwas Speed, aber sobald dieser da ist, liftet das Foil geschmeidig aus dem Wasser. Alles in allem ein gutes Setup für jene, die eine Kombination aus einfacher Handhabung und solider Performance suchen. Denn in Sachen Leistung braucht sich das Zen nicht zu verstecken – es verträgt einiges an Power und die Beschleunigung entspricht der von eher race-orientierten Foils. Zwar hört man – wie es hin und wieder bei Aluminium-Foils der Fall ist – beim Beschleunigen ein Summen, aber alles in allem fährt sich das Zen stabil und reaktiv. Bei Turns lässt es sich gut drehen und fühlt sich sehr komfortabel an; ideal zum Lernen von Tacks und Gybes.

KURZ GESAGT: Auf den ersten Blick scheint es vielleicht, als wäre das Zen Freeride Foil rein auf Komfort ausgelegt. Man sollte sich aber nicht täuschen – denn dieses perfekt abgestimmte Setup bringt einiges an Performance mit.

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